Auf den Spuren von Rudolph, dem Rentier in Illinois

Die Chance stehen groß das am morgigen Heilig Abend der Großteil der Kinder in den USA nicht nur abends aus dem Fenster schauen werden, sondern auch einen Teller mit Kekse sowie einem Glas Milch neben den Kamin stellen – immerhin wird im Laufe der Nacht Santa Claus mit seinem schweren Schlitten auf dem Dach landen.

Auf den Spuren von Rudolph dem Rentier

Gezogen von 10 Rentieren, von denen ich gestehen muss mir gerade von einem der Namen einfällt – Rudolph mit der roten Nase. Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner, Blitzen und Olive haben da einfach keinen Platz.

Auf den Spuren von Rudolph dem Rentier

Auf den Spuren von Rudolph dem Rentier

Immerhin trafen der 1931 von Coca Cola ins Leben gerufene Santa Claus in seinem roten Anzug, dem weißen Rauschebart erst Ende der 30er Jahre auf Rudolph und den Schlitten.

Auf den Spuren von Rudolph dem Rentier

In Chicago wurde damals aus Kostengründen ein Angestellter des Kaufhauses Montgomery Ward damit beauftragt, ein Malbuch für Kinder zu gestalten, was in der Weihnachtszeit verschenkt wurde. Und schon war er entstanden, Rudolph. Und spätestens als das ganze erst vertont und dann verfilmt wurde, gibt es keine Chance an dem sympathischen Rentier vorbeizukommen wenn man in den USA lebt. 

Auf den Spuren von Rudolph dem Rentier

Auf den Spuren von Rudolph dem Rentier

Im Herzen von Illinois, in der Heartland Region Champain hatte ich auf Hardy’s Reindeer Ranch die Chance die Vertreter von Rudolph persönlich kennen zulernen, mit dem riesigen Geweih und dem Drang nach Futter lassen sie sich sogar von kleinen – und großen- Mädchen und Jungen küssen. Und auch hier hat die Geschichte mit der Realität einiges gemeinsam, so wird das obige Rentier Weibchen von seinen männlichen Kollegen nicht besonders liebvoll behandelt und gerne einmal ausgegrenzt, und wehe es geht ans Futter. 

Rund um das Gehege wurde ein Weihnachten wie aus dem amerikanischen Bilderbuch hochgezogen, die leicht texanisch angehauchten Gebäude funkeln nur so im Lichtermeer, man kann eigene Tannenbäume schlagen oder sich einfach in einen der scheinbar unverzichtbaren Schaukelstühlen setzten, oder sich um das Kaminfeuer mit Apfelpunsch setzen falls einem die Wucht an Weihnachtsdekoration und Köstlichkeiten aus der Küche zu viel wird.

Auf den Spuren von Rudolph dem Rentier

Auf den Spuren von Rudolph dem Rentier

Ach, und wie die Weihnachtsgeschichte hat natürlich auch die Geschichte rund um Rudolph das Rentier mit der roten Nase noch ein Happyend. Den die Rechte daran wurden unentgeltlich Ende der 40er Jahre vom Kaufhaus an den Angestellten übertragen, der aus den Tantiemenzahlungen die Schulden zurzückzahlen konnte, die durch die tödliche Krankheit seiner Frau entstanden sind.

Hinweis:
Die Reise nach Illinois erfolgt aufgrund einer Einladung von Discover Illinois. Allerdings spiegelt der Artikel vollständig meine persönliche Meinung zu Illionois wieder.

4 Kommentare

  1. Und ich dachte bisher immer, das mit dem Schlitten wäre auch eine Erfindung des Getränkekonzerns aus den USA. Danke für die Aufklärung, gibt es den noch etwas mehr über deinen USA Trip zu lesen?

    • Vielleicht folgt noch etwas aus Washington DC aus 2013, der aktuelle Trip war leider etwas zu kurz für einen ausführlichen Bericht. Aber vielleicht wird es mit einem sommerlichen Roadtrip noch was in 2015.

  2. We visit Hardy’s with my daughter last year and she totally loved the kiss, even if the Rendeer was a bit to excited about the cookie (I doubt it was about my daughter), we might need to be back with our son next year.

    PS: With german grandparents we still get a visit from Christkind and not Santa Claus

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