Dresden in der Weihnachtszeit

Dresden in der Weihnachtszeit

Natürlich ist Dresdner immer eine Reise wert, allerdings wird Dresden in der Weihnachtszeit noch einmal in ein besonders Licht gehüllt. Zwischen den Sehenswürdigkeiten von Frauenkirche, über Neumarkt, Fürstenzug, Katholische Hofkirche, Semperoper oder Zwinger locken die verschiedensten Weihnachtsmärkte und Weihnachtsdeko – schöner kann man sich Weihnachten nicht vorstellen.

Dresden in der Weihnachtszeit via lunchforone

Für mich war es letztes Jahr der zweite Besuch in Dresden, nachdem es 1995 nur für eine Heiße Schokolade im damals kurz zuvor eröffneten Taschenbergpalais und einem kurzen Spaziergang durch Dresdner reichte, war ich umso gespannter. Besonders gespannt war ich auf die Frauenkirche – an die Trümmer erinnere ich mich erstaunlich gut noch.

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Was soll ich sagen – das lange Wochenende in Dresdner war eindeutig zu kurz. Gerne hätte ich mir das neue und historische grüne Gewölbe angeschaut, das Albertinum oder den Blick in den Frauenkirche geworfen, alles nicht geschafft. Ein Grund wieder zukommen, oder? Wofür es reichte, war ein ausgiebiges eintauchen in die Weihnachtszeit in Dresden, eine Menge Weihnachtsmärkte von kitschig über mittelalterlich bis zu traditionell.

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Mittelalter Weihnacht
mittelDresden in der Weihnachtszeit via lunchforonealter Welchen besseren Platz als einen der ältesten Turnierplätze der Welt kann es für einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt geben, als den Stallhof? Für mich war es die Oase der Erholung, vom Trubel am Abend auf den anderen Weihnachtsmärkte, abseits der Beschallung und so manchem Lichterspiel. Hier findet sich neben sächsischen Spezialitäten auch echtes Handwerk, ob die stilechte Feldschmiede oder den Töpfern. Mein persönlicher Tipp ist neben einem Dinkelfladen von Fladi auch ein Glas Met.

Den Wegsoll von 3 € habe ich dabei gerne entrichtet – er gilt auch für den ganzen Tag.

Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt
Dresden in der Weihnachtszeit via lunchforone Wer abends die Frauenkirche im Lichterglanz bewundert, der stolpert zu dem über den Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt. Und dabei füllt man sich als würde man zurück in der Zeit reisen und irgendwo zwischen 1830 und 1910 landen. Die Schrift auf den Weihnachtsmarktständen, die passende Kleidung der Standbetreiber, sogar das Weihnachtskarusell ist aus dem letzten Jahrhundert. Dazu finden sich auch hier traditionelle, hochwertige Erzeugnisse – insbesondere ein Traum von historischem und handgefertigten Spielzeug.

Nussknacker in der Semperoper
Dresden in der Weihnachtszeit via lunchforone
In der Weihnachtszeit ist Tschaikowksy’s Ballett „Der Nussknacker“ einfach nicht aus den Opernhäuser dieser Welt wegzudenken. Auch in der berühmten Semperoper in Dresden darf man in die Welt von Marie, Drosselmeier und dem Nussknacker eintauchen.

Echten Dresdner Christstollen – das perfekte Mitbringsel
Dresden in der Weihnachtszeit via lunchforoneStollenrezepte gibt es viele in Deutschland, den echten Dresdner Christstollen dürfen allerdings nur rund 120 Bäckereien in und um Dresdner backen.
Die Zutaten sind erlesen, neben Rosinen und Butter finden sich süße und bittere Mandeln, Orangeat, Muskatblüte um ein paar der Zutaten zu nennen. Vergeblich wird man im echten Dresdner Christstollen Margarine oder künstliche Konservierungsstoffe und Aromen finden. Nur echt mit Stollensiegel!

Passend dazu wird am 2. Advent das Stollenfest in Dresden gefeiert, historische Figuren, Handwerk ohne welches die Stollenbäckerei nicht möglich wäre, das Stollenmädchen und ein Riesenstollen wie zu Zeiten des August des Starken, ziehen dabei durch die Dresdner Altstadt. Ein Stück vom Stollen sollte man sich dabei nicht entgehen lassen, für einen guten Zweck werden diese auf dem Striezelmarkt verkauft.

Bei einem Abstecher vor die Dresdner Tore nach Pillnitz direkt an der Elbe, lohnt sich ein Besuch bei der Bäckerei Wippler – selber durfte ich dort im Rahmen vom „Erlebnisbäcker“ selber einen Stollen backen und den Dresdner Christstollen von Bäcker Wippler probieren – ein Gedicht!

Dresdner Stollenfest, jedes 2. Adventswochenende. Gute Plätze sind u.a. beim Fürstenzug zu finden, es lohnt sich allerdings früh dazu sein.

Schloss Wackerbarth – Manufakturen Weihnachtsmarkt
Dresden in der Weihnachtszeit via lunchforoneDas vermutlich ältestes Glühweinrezept Deutschlands stammt aus der Feder von August Raugraf von Wackerbarth aus dem Jahre 1834. Das ursprüngliche Rezept mit rund 50 g Zimt auf einen Liter Weisswein trifft vermutlich nicht mehr den heutigen Geschmack – zum Glück hat das Weingut Schloss Wackerbarth das ursprüngliche Rezept etwas angepasst, die beste Chance zum probieren ist dabei ohne Zweifel der jährliche Manufakturen Weihnachtsmarkt, bei dem man mit einem Glas Glühwein nicht nur über die wunderschöne Schlossanlage schlendern kann, sondern bei über 70 Designern, Kunst- und Genusshandwerker oder Manufakturen aus Sachsen das letzte Weihnachtsgeschenk oder Weihnachtsdeko findet.

Von modernen Weihnachtskrippen, über traditionelle Nussknacker, handgenähte Taschen oder Puppenstuben, Kräutersalzmanufaktur bis zu sächsische Wurstspezialitäten. Nicht fehlen dürfen dabei natürliich Porzellan aus Meissen oder Herrnhuter Sterne.

In 2017 findet der Manufakturen Weihnachtsmarkt am 16. und 17. Dezember von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt beläuft sich auf 5 € pro Person

Schloss Moritzburg- Drehort von Drei Hasselnüsse für Aschenbrödel
Drehort Drei Haselnüsse für Aschenbrödel via lunchforoneFür mich gibt es kein Weihnachten ohne Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, schon bei den ersten Tönen der Melodie warte ich darauf, dass Nikolaus, Rosalie oder Aschenbrödel in mein Blickfeld treten.
Ein Besuch bei der Weihnachtsausstellung auf Schloss Moritzburg – dem Aussendrehort- darf dann bei einer Reise nach Dresden natürlich nicht fehlen.

Mehr Infos zu meinem Besuch findet ihr beim Winter auf Schloss Moritzburg 

Dieser Beitrag ist Teil des Reisebloggeradvents – morgen geht es auf einem anderen Blog weiter! Lasst euch überraschen.

Hinweis:
Der Besuch in Dresden erfolgte auf Einladung der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsens.

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