Nur der Zeitpunkt muss stimmen ..einen Blick in meinen Kühlschrank

01 Aug 2011
1. August 2011

Als hätte es jemand geahnt, den der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können (für mich), den es macht mal wieder ein “Zeig mir deinen Kühlschrank – Kettebrief” die Runde in der Blogwelt.

Und mit den Kühlschränken ist es ja so ne Sache, es gibt Tage da fragt man sich, wo man den bitte sehr die Packung noch unterbringen soll, und dann herrscht gähnende Ebbe, auf allen Ebenen.

So wie hier

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(Komisch, dass ich immer zwei Tuben Tomatenmark im Kühlschrank liegen habe – fällt mir gerade so spontan auf)

Wobei es sich bei diesem Kühlschrank eindeutig um ein Exemplar der optischen Täuschung handelt, den wenn ich die unteren 0°C-Zonen Schubladen öffne, sieht es gleich ganz anders aus.

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(um aber auf den Titel des Postings zurück zu kommen – er ist nur deshalb so leer, da ich versuche einmal in 4 Wochen in weitgehend leer zu “essen”)

Übrigens würde ich mir immer wieder einen mit 0 Grad Zonen zulegen, gerade Obst & Gemüse hält sich immer Sommer sehr lange frisch, und durch die Schubladen für Fleisch, Milchprodukte & Gemüse behält man auch einen guten Überblick.

Weitere Einblicke findet ihr u.a hier Cucina Casallina, Kaltmamsell, Chilli und Ciabatta, Feinschmeckerle, Barbaras Spielwiese

PS: Wer sich noch an die Aktion im Herbst mit dem Sauerteig erinnert und ihn vergeblich suchte, meiner hat sich leider letzte Woche verabschiedet, und ich warte jetzt bis nach meinem Urlaub um einen neuen anzusetzen.

Pfirsich Salsa

27 Jul 2011
27. Juli 2011

Der Sommer ist zurück, also so fast, wenn man vom Sonnenaufgang und dem enstprechenden “Blend-Faktor” ausgehen würde. Oder vom Nachbarn, der bei den ersten Sonnenstrahlen den Liegestuhl rausholt und die Umwelt mit seinem Anblick in Badehose erfreut (mir wäre es ja zu kalt).

Nun ist sommerliches Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein & 30°c nur ein Anzeichen von Sommer, von dem wir leider von der “stabilen Hochlage” abhängig sind. Das Sommerfeeling durch frische Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen & Beeren, Gemüse in allen Regenbogenfarben ist aber fast genauso gut.

Zum Beispiel als Pfirsich Salsa

Pfirsich Salsa

auf dem Balkon mit etwas Naan Brot sowie Gurken-Joghurt der perfekte Feierabend Snack

Pfirsich Salsa

Pfirsich Salsa

1 rote Zwiebeln
6 reife Pfirsiche
3 Weinbergpfirsiche
½ rote Chilischote
Meersalz
Saft ½ Limette
Abrieb von einer Limette
2 EL Öl
1 Prise Rohrzucker
3 Stiele Basilikum
2 Blätter Zitronenverbene

1. Die Zwiebeln schälen sowie die Pfirsiche waschen und entsteinen. Beides fein würfen, die Chilischote halbieren, in feine Streifen schneiden.

2. In einer Schüssel mit Salz, Rohrzucker, Limettensaft und Abrief mischen, Öl untermischen. Zum Schluss den Basilikum und die Zitronenverbene fein schneiden und unterrühren.

Garten-Koch-Event Juli 2011: Pfirsich [31.07.2011]

Lieblingsplätze: Kensington Church Walk & Ottolenghi (London)

24 Jul 2011
24. Juli 2011

Es gibt Orte, an die zieht es einen immer wieder magisch zurück – nicht nur London, nein auch Kensington hat mich in seinen Bann gezogen. Im Reiseführer max. auf 2 Seiten zu finden, davon nimmt immer schon Kensington Garden mit dem Palast eine gute davon ein, gut kann mir auch recht sein – sind dann schon weniger Touristen in “meiner” Ecke unterwegs.

Vor fast einem Monat (wie die Zeit vergeht) stieg morgens um 7 Uhr die Vorfreude, als mir bei Lufthansa da übliche Kurzstrecken-Frühstück vorgesetzt wurde:

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( Eiskalter Obstsalat aus Ananas & Melone – genau mit dem richtigen Biss, wenn man den durchschnitt aus der harten Ananas und der butterweichen Melone berücksichtigen würde)

Ich wusste aber was mich erwartete – gut ich wusste es nicht, den trotz gefühlte xx Besuche in London hatte ich es bislang nie geschafft bei Ottolenghi vorbeizuschauen, entweder passt die Zeit nicht, oder es gab schon nichts mehr oder das Wetter spielte nicht so recht mit. Diesmal hatte ich es mir aber als erstes vorgenommen, so als genüsslichen Einstieg in den Urlaub.

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(Saftige Aprikosen, mit etwas Sirup überzogen, darunter ein luftiger Rührteig – einfach, aber in sich stimmig)

Aber nochmals zurück zu Kensington, und dem kleinen unscheinbaren Weg ab von der High Street Kensington, weg vom Lärm, den Menschenmassen, Busen & huppenden Autos.

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Ein kleines Paradise, mit zwei schmallen, sehr einladenden Gärten, einer von dieser Seite aus mystischen St. Mary Abbots Kirche

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(wo ich jedes Mal spontan an Notthing Hill denken muss)

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drei, vier Läden, und neuerdings auch ein Japanese Messer Shop (ob der da so richtig reinpasst??) und fast um die Ecke
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(Frühstücksangebot – im inneren waren noch diverse Brote, Brownies sowie Muffins zu finden)

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(diverse Salate, knackiges Gemüse und in der Kühltheke auf den Punkt gegaartes kaltes Fleisch zum verfeinern…)

Ottolenghi – oder besser einer seiner Filialen in London, hier aber nur reine Mitnahme, also gerade zu perfekt um ein Frühstück oder Mittagessen zu geniessen, in einem der Parks. Entweder im Kensington Church Walk oder ein paar Minuten entweder im Kensington Garden.

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(nur den Kaffee würde ich mir zukünftig wo anders holen)

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Auch für Londoner Verhältnisse kein günstiges Vergnügen, aber jeden Pence wert. Besonders der Kekse, der es leider nicht mehr aufs Bild geschafft hat.

Ottolenghi
1 Holland Street
London W8 4NA
020 7937 0003
www.ottolenghi.co.uk

weitere Filialen sind in Notthing Hill, Islington, Belgravia zu finden.

Manchmal ist weniger mehr

20 Jul 2011
20. Juli 2011

Kennt ihr das nicht auch?
Die Vorfreude, die mit dem ersten Klick auf “buchen” beginnt, sich dann langsam immer mehr steigert, wenn man nach Tipps & Berichten & Blogs sucht, sich so langsam einen Plan überlegt, vielleicht noch schnell einen Reiseführer bestellt?
Und sie sich so langsam, täglich steigert? Abfragen der Wettervorhersage, kurzes Entsetzen beim Blick auf 7 Tage Regen was in einem schnellen “Hilfe – ich muss noch waschen” endet, endloses überlegen, was packe ich ein – wie schwer ist wohl der Koffer.

Bestimmt, immerhin steht nun die Urlauszeit bevor, manche sind bestimmt schon mitten drin. Erholen, Entspannen, Relaxen
Aber irgendwie hat es mich dieses Mal erwischt, die Vorfreude war nicht wirklich dar, mehr Stress vor dem Urlaub und der Erholungsfaktor – eigentlich auch nicht. Ob es am Städtetrip in meine Gefühlte 2. Heimat lag? Oder daran, dass wir eigentlich auch gar nicht wirklich viel gemacht haben? Was dan wiederrum eigentlich Erholung hätte sein können.

Auf jeden Fall fand ich mich, mit einem beschädigten Koffer sowie einer heftigen Erkältung, komplett unerholt aus meinem Urlaub zurück, weder Lust auf Kochen, Backen, Blogs lesen oder überhaupt nur schreiben.

Schreibblockade? Allgemeiner “Das ist doch kein Sommer Frust”? Oder macht sich so langsam das Alter bemerkmar, und Frau kann 7 Tage Stadturlaub nicht mehr verkraften?

Auf jeden Fall vielleicht mal Zeit, den neuen Begriff “entschleunigen” auch mal im Blog anzuwenden, weniger ist mehr.

Zum Beispiel hier

Entschleunigen

Reife, aromatische Tomate mit richtigem Mozarella (also der, der auch nach was schmeckt), Olivenöl, etwas Balsamico, englisches Cornwall Salz, etwas noch aus Japan im Schrank gefundene Chiliringe und ein Blatt des meinen Urlaub überlebenden Basilikums.

Dazu Sonne – Balkon – einfach nur geniessen.

Ist das entschleunigen?

Köstlich war es auf jeden Fall

6+1 Lieblingskochbücher plus Wo pin ich Bloggestöber

13 Jul 2011
13. Juli 2011

Bereits in meinem “Wie schon ein Jahr vorbei” Rückblick bemerkte ich mit Schreck das der Anteil an Koch- und Backbücher in meinem Billy Regal deutlich angewachsen ist – ganze zwei Regalböden nehmen diese mittlerweile ein. Würde amazon.co.uk auch eine kostenlose Lieferung nach Deutschland anbieten, wäre es vermutlich bedeutend mehr. Ob da mein Bücherregal und meine Kreditkarte ein Komplott ausgecheckt haben?

Wobei ich mich so langsam frage, benötige ich wirklich so viele Kochbücher? Der Anteil des Nachkochens ist seit ich aktiv Blogs lese deutlich zurück gegangen – sogar extrem, und wird vermutlich noch mehr seitdem mein “Wie merk ich mir nur, was ich wo nachkochen wollte” Problem gelöst wurde (siehe ganz unten).

Nun sass ich also vor meinem Bücherregal und wollte euch auch meine Top 10 der Koch- und Backbücher vorstellen – und nein, keine Chance 10 zu kommen, von denen ich mich nie trennen würde. Also sind es 6+1 geworden.

Kochbücher

Kulinarische Streifzüge durch Schwabenvon Frank Gerhard
So sämtliche Schwäbische Klassiker über Linsen, Spätzle, Schupfnudeln oder Nonnenfürzle sind zu finden – auch für Nichtschwaben

Ich helf dir Kochen von Hedwig Maria Stuber
Meir erstes eigenes Kochbuch (wenn man vom Kinderbackbuch absieht), beim Auszug von Mama in die aktuelle Edition getauscht, für sämtliche Klassiker.

Das neue Sacher Kochbuch von Alexandra Gürtler
Tolle Rezepte aus der Sacher Küche, mit Tips zum Eindecken, usw.

Backvergnügen wie noch nie von Christian Teuner und Annette Wolter
Lange musste ich suchen bis ich die originalausgabe von 1984 als Neuauflage gefunden hatte (heute gibt es sie wieder regelmäßig), gehört einfach zu den Top 10 und ist zeitlos.

The Perfect scoop von David Lebovitz
Das neuste Buch in der Liste, erst seit kurzem im Schrank aber eindeutig nicht mehr wegzudenken. Könnte aber auch am Sommer liegen.

The Food of India
Farbenfrohe Bilder machen Lust aufs Nachkochen, die Rezepte lassen einen auch nicht im Stich

Das waren nun meine Top 6 – das wichtigste ist aber eindeutig das +1 “Mama’s Rezeptesammlung”.
Schon recht früh kündigte meinen Mama an, dass sie mir zum Auszug (da war ich irgendwie 14 oder so), ihre Lieblingsrezepte, Oma’s & Uroma’s Klassiker, sowie ein paar der Standartwerke aus Büchern, die sich einzeln nicht zu kaufen lohnte, ein Sammelwerk ihrer Rezepte schenken wollte.
Die Zeit verging, mit Schreiben fing sie nicht an, auch nicht als eine Wohnung gefunden war, und erst nach einem kurzen Anstupsen erfolgte das erwachen “ups da war doch noch was”.

Die Mühe hat sich gelohnt, auch die Verwandschaft hat sich über die “Back” ausgabe gefreut.

Ganz am Anfang des Bloggens stellt ich die Frage, wie speichert ihr eigentlich sämtliche Rezepte die ihr so im Netz findet? Für die meisten schien die Lösung hierfür ein externes Program zu sein. Ganz offen, mir viel zu umständlich.
Vor kurzem fand ich dann durch Zufall Pinterest, eine grosse Pinnwand im Internet. Hier können sämtliche Seiten, mit nicht flash eingebunden Bildern, gepinnt werden. Auch Kategorieren lassen sich gestalten, man kann anderen folgen und somit auf Dinge stossen, die man sonst nie gefunden hätte.

So mancher neuer Blog für den Reader ist dadurch schon dazugekommen.

Gerne schick ich euch eine Einladung zu – teilt mir einfach per mail oder per facebook Nachricht eure addy mit.

Eiszeit: Matcha – oder Grüntee Eiscreme?

11 Jul 2011
11. Juli 2011

Vor gut 15 Monaten machte ich es mir zur Aufgabe, alles zu probieren was mir so mit Grüntee Zusatz in Japan über den Weg lief, und das ging von dem Starbucks Frapuccino über frittierte und gefüllte Grünteeteiglinge bis hin zu Eis und Softeis in jedlicher Form. Nachdem so einiges, was ich in Japan an Kulinarischen Leckerein liebgewonnen habe, hier einfach nicht nachzukochen ist (schon alleine deshalb, weil mir einfach nicht der richtige Name bekannt ist), muss ich mich auf die einfachen Dinge besinnen.

Und was kann da im Sommer besser passen als ein erfrischendes Eis? Ob jetzt Matcha oder Grüntee Eis genannt, hauptsache es ist schön grün. Geschmacklich kann es allerdings leicht auch zum reinfall werden, mit zuviel Matcha Zusatz gerät es sehr schnell zu bitter, oder auch wenn der Matcha zu heiss angerührt wurde.
Wie auch bei der klassischen Teezeremonie (bei Grüntee muss da Wort einfach sein) ist bei Grüntee vor allem die Temperatur wichtig. Ist das Wasser zu heiss, wird der Tee zu bitter und damit ungeniessbar. Matcha Pulver (gemahlen Grünteeblätter) wird bei der klassischen Teezeremonie verwendet, und gehört zu den teuersten Grünteearten die es gibt.

Matcha Eis I

Fürs Kochen und Backen bietet es sich daher an, den auch hier erhältlichen Cooking Matcha zu verwenden. Neben dem speziellen Geschmack nach Grüntee, leicht bitter, aber doch süss, sowie dem intensiven Farbton mein zweiter Beitrag zum Blog Event LXIX Farbenfrohe Gerichte, gehostet vom Sylvie.

Matcha Eis II

Green Tea II

Grüntee Eis

300ml Milch
250ml Sahne
1 Tl. Vanilleessenz
2 Eigelb
60g hellen Rohzucker
4 Tl. Matchapulver
3 El. 60°C heisses Wasser

1. Milch mit Sahne und Vanilleessenz verrühren, die Hälfte des Zuckers hinzugeben. Langsam erhitzen, die Masse sollte jedoch nicht kochen. Abkühlen lassen.

2. Eigelb mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen, bis eine dicke, gelbliche Creme entstanden ist. Nach und nach die Sahnemilch hinzugiessen und gut verrühren. Wieder zurück in den Topf geben, und erneut erhitzen. Jedoch nicht mehr kochen. Solange unter leichtem rühren (mit Holzlöffel) bis zur Rose abziehen. Vollständig erkalten lassen.

3. Wasser bis auf max. 60°C erhitzen lassen, dann mit dem Matcha Pulver gut verrühren, es dürfen keine Klumpen entstehen. Nach und nach die Eisgrundmasse hinzugeben, verrühren. Für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen, dann nach Anleitung in der Eismaschine verarbeiten.