13. Juli 2011
Bereits in meinem “Wie schon ein Jahr vorbei” Rückblick bemerkte ich mit Schreck das der Anteil an Koch- und Backbücher in meinem Billy Regal deutlich angewachsen ist – ganze zwei Regalböden nehmen diese mittlerweile ein. Würde amazon.co.uk auch eine kostenlose Lieferung nach Deutschland anbieten, wäre es vermutlich bedeutend mehr. Ob da mein Bücherregal und meine Kreditkarte ein Komplott ausgecheckt haben?
Wobei ich mich so langsam frage, benötige ich wirklich so viele Kochbücher? Der Anteil des Nachkochens ist seit ich aktiv Blogs lese deutlich zurück gegangen – sogar extrem, und wird vermutlich noch mehr seitdem mein “Wie merk ich mir nur, was ich wo nachkochen wollte” Problem gelöst wurde (siehe ganz unten).
Nun sass ich also vor meinem Bücherregal und wollte euch auch meine Top 10 der Koch- und Backbücher vorstellen – und nein, keine Chance 10 zu kommen, von denen ich mich nie trennen würde. Also sind es 6+1 geworden.

Kulinarische Streifzüge durch Schwabenvon Frank Gerhard
So sämtliche Schwäbische Klassiker über Linsen, Spätzle, Schupfnudeln oder Nonnenfürzle sind zu finden – auch für Nichtschwaben
Ich helf dir Kochen von Hedwig Maria Stuber
Meir erstes eigenes Kochbuch (wenn man vom Kinderbackbuch absieht), beim Auszug von Mama in die aktuelle Edition getauscht, für sämtliche Klassiker.
Das neue Sacher Kochbuch von Alexandra Gürtler
Tolle Rezepte aus der Sacher Küche, mit Tips zum Eindecken, usw.
Backvergnügen wie noch nie von Christian Teuner und Annette Wolter
Lange musste ich suchen bis ich die originalausgabe von 1984 als Neuauflage gefunden hatte (heute gibt es sie wieder regelmäßig), gehört einfach zu den Top 10 und ist zeitlos.
The Perfect scoop von David Lebovitz
Das neuste Buch in der Liste, erst seit kurzem im Schrank aber eindeutig nicht mehr wegzudenken. Könnte aber auch am Sommer liegen.
The Food of India
Farbenfrohe Bilder machen Lust aufs Nachkochen, die Rezepte lassen einen auch nicht im Stich
Das waren nun meine Top 6 – das wichtigste ist aber eindeutig das +1 “Mama’s Rezeptesammlung”.
Schon recht früh kündigte meinen Mama an, dass sie mir zum Auszug (da war ich irgendwie 14 oder so), ihre Lieblingsrezepte, Oma’s & Uroma’s Klassiker, sowie ein paar der Standartwerke aus Büchern, die sich einzeln nicht zu kaufen lohnte, ein Sammelwerk ihrer Rezepte schenken wollte.
Die Zeit verging, mit Schreiben fing sie nicht an, auch nicht als eine Wohnung gefunden war, und erst nach einem kurzen Anstupsen erfolgte das erwachen “ups da war doch noch was”.
Die Mühe hat sich gelohnt, auch die Verwandschaft hat sich über die “Back” ausgabe gefreut.
Ganz am Anfang des Bloggens stellt ich die Frage, wie speichert ihr eigentlich sämtliche Rezepte die ihr so im Netz findet? Für die meisten schien die Lösung hierfür ein externes Program zu sein. Ganz offen, mir viel zu umständlich.
Vor kurzem fand ich dann durch Zufall Pinterest, eine grosse Pinnwand im Internet. Hier können sämtliche Seiten, mit nicht flash eingebunden Bildern, gepinnt werden. Auch Kategorieren lassen sich gestalten, man kann anderen folgen und somit auf Dinge stossen, die man sonst nie gefunden hätte.
So mancher neuer Blog für den Reader ist dadurch schon dazugekommen.
Gerne schick ich euch eine Einladung zu – teilt mir einfach per mail oder per facebook Nachricht eure addy mit.
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