Auf der schwäbischen Eisenbahn….nach Ulm

Auf de‘ schwäb’sche Eisebahne, Gibt’s gar viele Haltstatione: Schtuagart Ulm and Biberach Mekkabeure Durlesbach. Trulla trulla trulla-la Schtuagart Ulm and Biberach Mekkabeure Durlesbach.

Aktuell ist Baden-Württemberg überall in den Schlagzeilen, Stuttgart 21 & das die sonst so „altbackenen“ und „biederen“ Schwaben den Aufstand Proben, mal Zeit für einen Ausflug in die Nähere Umgebung. Dabei lassen wir Schtuagart (Stuttgart für nicht schwaben) mal aussen vor und es geht an die Stadt, die neben Stuttgart am meisten von Ausbau profitieren würde – in das schöne Beschauliche Ulm.

854 das erste Mal urkundlich ernannt, anschliesst immer mal gerne zwischen Württemberg und Bayern wechselnd, wurde alles rechts von der Donau 1810 württembergisch, aus dem linken Ufer entwickelte sich über den Lauf der Jahre Neu-Ulm, das weiterhin bayrisch ist.

Trotz das Ulm einiges an Sehenswürdigkeiten aufbieten kann, ist es (gott sei dank) noch weitgehend von Touristen verschohnt, ab und zu Fallen zwar Schwärme von Schweizern und Italienern zum Shoppen ein, aber das kann man noch verkraften. Wobei, eigentlich schade, den mit dem Ulmer Münster können wir den weltweit höchsten Kirchturm aufweisen, was jeder spätestens dann bemerkt wenn man die vielen Stufen zur Aussichtsplattform bezwungen hat – wenn sich Ulm mal nicht vom Donaunebel umhüllt ist, bieten sich ein Ausblick teilweise bis zu den Alpen.

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Einer der Markenzeichen ist der Ulmer Spatz
„Der Sage nach sollen die Ulmer beim Bau des Münsters einen besonders großen Balken angekarrt haben. Sie schafften es aber nicht, ihn durch das Stadttor zu bringen. Als sie kurz davor waren, das Tor einzureißen, sahen sie einen Spatzen, der einen Zweig im Schnabel trug, um diesen in sein Nest einzubauen. Und dieser Spatz flog mit dem Zweig längs durch das Tor. Da ging dann wohl auch den Ulmern ein Licht auf, und sie legten den Balken der Länge nach auf ihren Karren und nicht quer, wie bisher.“

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Nun gibt es ihn als Laugengepäck in den meisten Bäckereien zum vernaschen.

Samstags entwickelt sich der Ulmer Münsterplatz in ein buntes Markttreiben, einer der schönsten Wochenmärkte schlägt dort Mittwochs und Samstags seine Zelte auf

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Und ganz wichtig, wenn man Samstags in Ulm sein sollte, auf alle Fälle eine Bratwurst essen – der Stand ist auf Grund seiner langen Schlange einfach nicht zu übersehen.

Während der Adventszeit findet direkt vor dem Münster der Ulmer Weinachtsmarkt statt, der auf jeden Fall eine Reise wert ist. Und es gibt natürlich noch viel mehr, Fischerviertel, alle vier Jahren das Fischerstechen, Brotmuseum,….. man sieht eine Fahrt auf der schwäb’sche Eisebahne lohnt sich auf jeden Fall

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5 Kommentare

  1. das Schild in luftiger Höhe auf „alle Zimmer besetzt“ zu ändern, ist gar nicht so einfach. Schöner Markt. Lider zu weit weg.

    • So hoch war das Schild gar nicht ;)
      Mir geht es mit Basel & co. leider genauso, jemand sollte das „beamen“ erfinden.

  2. Danke für die schönen Eindrücke. Obwohl Ulm nur ca. 1 1/2 Autostunden von uns entfernt liegt, war ich noch kaum dort. Anfang der 80er anläßlich einer Demo (Friedensbewegung) und später mal bei einem Flugwettbewerb. Zum Gedenken an Berblinger (Schneider von Ulm) versuchten Männer in selbstgebauten „fliegenden Kisten“ die Donau zu überqueren. In 2011 ist das große Berblinger-Jubiläumsjahr. Dann jährt sich sein Flugversuch zum 200. Mal, das wäre eine gute Gelegenheit sich Ulm einmal näher anzuschauen.

    • Auf jeden Fall, sehr schön ist auch Ulm während des Fischerstechens, das alle vier Jahre Ende Juli stattfindet. Oder zum Weihnachtsmarkt, udn bei 1,5 Stunden wirklich auch nicht so weit.

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