Vanille-Kürbistarte

In amerikanischen Foodblogs findet sich aktuell nur ein Thema – Kürbis. In allen Varianten, egal ob im Eintopf, als Beilage oder vegetarischem Hauptgericht. Sogar im Frühstük, Keksen & Kuchen findet er seinen Platz.

Kürbis Tarte

Die Amis haben es allerdings auch einfach, das für die letzten Punkte verwendete Kürbispüree findet sich in Dosen in jedem Supermarktregal. Mir ist bisher noch keine über den Weg gelaufen, und zum selbst herstellen war ich bisher immer zu faul. Geständnis zwei im November.

Die Vanille-Kürbistarte in Donna Hay’s Jahreszeiten Buch wollte ich allerdings, passend zu Thanksgiving am Donnerstag, unbedingt ausprobieren. Der kleine Riss in der Füllung ist erst beim entfernen es Tartebodens entstanden (die ungleichen Teigränder scheinen ein Zeichen für eine neue Brille zu sein – ich war mir sicher das alle gleich hoch waren). Obwohl die Menge an Ahornsirup bereits deutlich reduziert wurde, war es für meinen Geschmack dann doch noch etwas süss, und eindeutig zu kürbislastig. Ein zweites Mal kommt Kürbis für mich nicht mehr auf die Kaffeetafel.

Kürbis Tarte

Vanille-Kürbis-Tarte
nach Donna Hay Jahreszeiten

Zutaten:
Für den Teig
125 g Mehl, Typ 405
1 P. Salz
0,5 EL Zucker
1/4 Tl. Backpulver
85 g Butter, in dünne Scheiben geschnitten
40 ml Wasser, sehr kalt
1/2 Tl. Vanilleextrakt

Füllung:
1/2 Kürbis (hier Butternut)
75 ml Ahornsirup
2 Eier
125 ml Schlagsahne
Puderzucker

Zubereitung:
1. Mehl, Zucker, Salz und Backpulver vermischen. Die Butter hinzugeben und in der Küchenmaschine zu einem krümmeligen Teig verarbeiten. Das Wasser und den Vanilleextrakt langsam hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie verpackt für mindestens 60 Minuten kalt stellen.

2. Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen, eine 18 cm Tarteform einfetten.

3. Den Kürbis schälen, Kerne & fasriges entfernen, in Scheiben geschnitten. Die Kürbisspalten auf ein Backblech legen, und für 15-20 Min. backen, bis diese weich sind. Abkühlen lassen. Im Zerkleinerer zu Püree verarbeiten.

4. Kürbispüree mit Ahornsirup, Eier und Sahne verrühren (nicht zu stark und lange).

5. Den Teig zwischen Frischhaltefolie 3cm dick ausrollen. Die Tarteform damit auslegen, den Rand vorsichtig andrücken & auf gleiche Höhe achten. Den Teig mehrmals einstechen, dann blind (Backpapier + getrocknete Erbsen) für 15 Minuten backen.

6. Die getrockneten Erbsen sowie Backpapier entfernen. Den Boden mit Eiweiss bestreichen, für weitere 3 Min. backen. Dann die Kürbisfüllung eingiessen und bei 160°C für 45 Minuten backen.

5. Die Tarte in der Form auskühlen lassen, den Rand & Boden entfernen und zum servieren je nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen.

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5 Kommentare

  1. Dieses satte Orange – man kommt um Kürbis nicht herum!

    Und so eine hübsche Kuchen-Etagère brauche ich irgendwann auch!

  2. Die Vanille-Kürbistarte sieht auf jeden Fall toll aus! Geschmacklich ging es mir aber bei meinerm bisher ersten und einzigen Pumpkin Pie auch so, dass ich schon nach 2 Bissen total erschlagen war von dieser mächtigen, süßen Füllung. Ich überlasse Kürbistarte daher gerne weiter den Amis ;-) Aber hübsch anzusehen ist sie!

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

  3. Sieht auf jeden Fall klasse aus…..!! Vielleicht könnte man ja einen Teil des Kürbis durch Apfel ersetzen, dann hätte man auch gleichzeitig etwas Säure mit drin.
    Mein amerikanischer Austauschschüler kannte Kuchen zur Kaffeezeit überhaupt nicht und erzählte mir, bei ihm wäre Kuchen eher ein Nachtisch und meine Kuchen waren ihm nie süß genug…..
    Liebe Grüße
    Trudi

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