schwarze Johannisbeer Muffins mit Walnüssen

Als Kind gab es nichts schöneres, als im Sommer bei Oma (und später bei meinen Eltern) im Garten Träuble (=Johannisbeeren) direkt vom Strauch zu essen. Heimlich, und mit diesem Grinsen das Eltern sofort verrät, da hat das Kind was angestellt. Und warum? Frisch ist bei uns das Obst aus dem eigenen Garten meist nur ein bis zweimal auf den Tisch oder in den Kuchen gekommen. Es wurde zu Marmelade verarbeitet oder einfach gleich für den triesten Winter eingefroren. Schwaben halt!

Johannisbeer Muffins mit Streusel

Dies waren aber die roten Vertreter der Johannisbeeren, die schwarzen scheinen die wenigsten selber im Garten zu haben – noch sind sie hier häufig im Supermarkt zu finden.

Und ich wollte sie unbedingt dieses Jahr mal ausprobieren. Zum Glück hatte ich vor dem Hagelsturm in unserer lokalen Obsthochburg Schlat eine Schale schwarze Johannisbeeren ergattert – frisch gepflückt um damit u.a. Petra’s Kuchen nachzubacken.

Auch in der kleinen Muffinvariante ausgesprochen lecker, saftig – ein Grund nachzubacken.

Beim letzten Trip nach New York sind mir bei TJ Maxx die hübschen Cupcake Deko Sets von Birkmann aufgefallen, dem Platzmangel dank hatte ich damals nicht zugeschlagen. Und war umso erstaunter, als ich zurück in Deutschland wieder über sie stolperte, zuletzt beim Schuhshopping online – den Zalando hat mittlerweile auch eine schöne Auswahl an Küchenartikel im Angebot. Zum Fotografieren hatte ich die Muffins (noch mit Papierförmchen) mit dieser „Schürze„umgeben – nach nicht mal 5 Minuten zeigte das Papier bereits die ersten Fettflecken. Schade!

Johannisbeer Muffins mit Streusel

Schwarze Johannisbeer Muffins mit Walnüssen

nach Lust nach Genuss bzw. Chilli und Chiabatta
Zutaten:
200 g Butter, zimmerwarm
200 g Mehl, Typ 405
180 g Zucker, braun
3 Eier, Klasse L
1 Prise Salz
1 Tl. Backpulver
60 g Walnüsse
150 Johannisbeeren, schwarz (bereits geputzt)

70 g Mehl, Typ 405
30 g Zucker, braun
1 Tl. Zimt
1 Pr. Salz
50 g Butter

Zubereitung:
1. Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen, ein 12er Muffinblech mit Papierformen auslegen oder einfetten

2. Die Walnüsse auf ein Backblech geben und im Backofen so lange rösten, bis ein Duft nach Walnüssen durch die Küche zieht. Abkühlen lassen und grob hacken.

3. Butter schaumig rühren, Zucker zugeben und zu einer hellen Schaummasse schlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren.

4. Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, in zwei Schritten unter den Teig heben. Zum Schluss die Walnüsse und Johannisbeeren vorsichtig unter den Teig heben.

5. Für die Streusel Mehl mit Zucker, Zimt und Salz verrühren und die Butter in Flocken dazugeben und grob zu Streusel verarbeiten.

6. Je 2 El. des Teiges in die Muffinförmchen füllen, zum Schluss mit Streusel bestreuen. Für 25 – 30 Min. im Backofen backen, Stäbchenprobe nicht vergessen.

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Dieser Beitrag wurde von Zalando mit einem Einkaufsgutschein gesponsert. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst und stellt allein meine persönliche Meinung dar.

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6 Kommentare

  1. Liebe Tina,

    ja, die Sache mit den Muffins und den Fettflecken… ich hab das selber noch nie ausprobiert mit solchen „Schürzen“, aber finds schon schade, dass die hübschen bunten, gepunkteten Muffinsförmchen nach dem Backen alle gleich – da voller Fett – aussehen. Kennst du da ne Lösung?
    Die Johannisbeer-Muffins sehen aber trotzdem sehr lecker aus, aber schon allein beim Lesen hat man ja den Geschmack im Mund ;-)

    Liebe Grüße
    Ilka

    • Liebe Ilka,
      bisher hatte ich mit den normalen Papierförmchen (auch in Bunt) keine Probleme mit Fettflecken, allerdings habe ich diese auch meist aus UK oder den USA mitgebracht.
      LG Tina

  2. Bei mir werden Johannisbeeren auch immer sofort zu Gelee eingekocht und nicht zum Backen benutzt. Bisher habe ich da immer Blaubeeren genommen, aber ich bin ja offen für neues… :-)
    LG, Sarah
    http://meewendy.de

    • Funktioniert wunderbar zum Backen, du findest bei mir auch noch ne ganze Reihe an Rezepte zum backen!

  3. Die waren super lecker. Die Kombination Walnuss/Beere/Streusel ist toll. Denke schon über saisonale Johannisbeeralternativen nach.
    Viele Grüße
    Nicole

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