Fleischküchle mit Zimt

Vermutlich hat kein typisches deutsches Gericht mehr Namen als die Masse aus Hackfleisch, Ei, Zwiebel, Petersiele und Brötchen. Gerne auch Bulette, Klops, Fleischpflanzerl, Fleischküchle, Beefsteak, usw. genannt. Im Schwäbschen natürlich mit der typischen „le“ Endung und gerne im Brötchen mit Kartoffelsalat (natürlich schwäbischem) serviert.

Fleischküchle mit Zimt

Passend zum Herbst fand ich nun im Buch Unsere Landküche von Tanja Dusy ein Rezept für Fleischküchle mit Zimt. Klingt interessant, oder?

Und hat eindeutig für Abwechslung auf dem Teller gesorgt, die leichte Zimtnote passte wunderbar zu den ersten Herbstboten und war vor allem nicht aufdringlich. Dazu gab es einen Salat aus Stangensellerie, den ich allerdings nicht empfehlen kann (stammte auch nicht aus dem Buch). Kein Fan von Sellerie, und somit war der Salat etwas zu viel des guten für mich.

Fleischküchle mit Zimt

Fleischküchle mit Zimt
nach „Unsere Landküche“ von Tanja Dusy
für 4 Portionen

Zutaten:
1 Brötchen vom Vortag
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1/2 Bund Petersiele, gehackt
1 El Öl
1 Ei, Klasse M
500 g Rinderhackfleisch
1 Tl. Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Tl. Chilipulver
Meersalz, gemahlener Pfeffer
1 Msp. Zimtpulver
3 El. Öl zum anbraten

Zubereitung:
1. Das Brötchen grob zerteilen und in wenig Wasser einweichen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne 1 El. Öl erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Petersilie hinzugeben und kurz mitandünsten.

2. In eine grosse Schüssel das Hackfleisch, Ei, Gewürze sowie Zitronenabrieb geben. Das Brötchen gut ausdrücken und mit der Zwiebel-Petersilienmasse hinzugeben. Zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu weich sein, noch etwas Semmelbrösel hinzugeben und unterkneten.

3. Aus dem Teig 8 Fleischküchle formen. In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen und von beiden Seiten bei mittlerer Hitze für 6-8 Minuten braten.

8 Kommentare

  1. Hallo Tina,

    jetzt muss ich mich auch mal wieder melden. Inzwischen habe ich ein einiges aus dem „Home Made Sommer“ gekocht. Besonders gut hat mir die Auberginen-Tarte-Tatin geschmeckt – ein Volltreffer!
    In Marokko gibt man auch Zimt ins Hackfleisch, dazu noch Kreuzkümmel, Paprika, Pfeffer, Salz und evtl. etwas Chili, ach ja und neben Petersilie natürlich frischen Koriander. Die beiden werden dort meist in einem Atemzug genannt und verwendet. Deine „sanftere“ Variante werde ich aber auch ausprobieren.

    Liebe Grüße
    Lisa

    • Ach, es freut mich so das dir das Buch so gut gefällt (mir übrigens auch!)
      Und die „heftigere“ Variante werde ich unbedingt auch nochmal versuchen.
      LG Tina

  2. Hi Tina,

    nicht nur in Marokko gibt man gerne Zimt an Hackfleisch. Auch in Gegenden in Italien mag man Zimt. Gerne auch in die Bolo. Mag ich gerne. War aber am Anfang auch gewöhnungsbedürftig. Jetzt aber nie mehr ohne. Lecker!!! Wenn du mal an Piment d’Espelette kommst – statt Chili, nimm das doch mal. Ist ganz fein. Aber alles in allem.. Fleischküchle.. immer wieder.. immer gerne:-) Hab noch einen schönen Abend!!
    Grüßle
    Claudia

  3. Zimt & Fleisch – oh ja! Find ich eine tolle Kombination. Ich bin sowieso für mehr Verwendung von Zimt in der herzhaften Küche. Ist mein absolutes Lieblingsgewürz :)

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