Winterlicher Marmorkuchen

Endlich ist es wieder soweit, die Zeit der Kuchen, Torten & co. beginnt. Schmeckt im Sommer ein gekühltes Eis oder Ice Pops viel besser, geht doch nichts bei kaltem Wetter über den altmodischen Sonntagskaffee mit Kuchen.

Winterlicher Marmorkuchen

Und ein Klassiker der immer wieder bei mir gebacken wird, ist eindeutig Marmorkuchen. Unzählige Variante gibt es, hier im Blog oder auch im Netz und in Backbüchern – oder wie hier als Winterlicher Marmorkuchen.

Eindeutig kommt der Marmorkuchen nicht aus der Mode, egal wohin der Trend geht. Die Mischung aus hellem und dunklem Teig, mit einem Verhältnis das man je nach Vorlieben verändern kann, der perfekte Rührkuchen für mich.

Und nicht nur, weil ich bekennende Schokoholikerin bin! Beim Stöbern in Myriams Zumbühl neuem Buch viel mir sofort der Winterliche Marmorkuchen auf. Seit dem Nepal und Indienurlaub liebe ich den Geruch von Kardamom, der für mich zudem eindeutig mit Winter & Weihnachten verbunden ist.

Hier kommt er perfekt zur Geltung, nicht zu aufdringlich, aber er geht auch nicht unter. Und gemeinsam mit Zimt und Muskatnussblüte entsteht ein toller Marmorkuchen, den es ohne Zweifel nicht das letzte Mal gab.

 Winterlicher Marmorkuchen  by Lunchforone

Winterlicher Marmorkuchen

nach Myriams Kuchen Tartes & co. von Myriam Zumbühl
Zutaten:
200 g Butter, zimmerwarm
180 g Zucker
1 El. Vanillextrakt
3 Eier, Klasse L
250 g Mehl, Typ 405
3 Tl. Backpulver
5 El Milch
2 El. Kakaopulver
2 El. Zucker
4 Kardamonkapseln
½ El. Zimt gemahlen
1 Muskatnussblüte
Zubereitung:

1. Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eine 25 cm lange Kastenform mit Backpapier auskleiden, alternativ ausbuttern und mit Kakaopulver bestäuben.

2. Die Kardamonkapseln in einer Pfanne unterrühren rösten, bis ein Kardamongeruch durch die Küche zieht. Gemeinsam mit der Muskatnussblüte fein mahlen (Kaffeemühle oder Mörser) und mit dem Zimt vermischen.

3. Die Butter schaumig schlagen, dann den Zucker und den Vanillextrakt hinzugeben und die Masse aufschlagen bis diese hell ist. Nach und nach die Eier hinzugeben und unterrühren.

4. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und in die Masse sieben, gemeinsam mit 3 El. Milch gut vermischen.

5. 2/3 des Teigs in die Kastenform füllen, glatt streichen. Das Kakaopulver mit Zucker vermischen, und mit der Milch verrühren. Dann erst zum restlichen Teig geben und gut vermischen.

6. Den Schokoladenteig auf den hellen Teig geben, glatt streichen und mit einer Gabel spiralförmig durchziehen. Für 50 bis 60 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen, aus der Form lösen und über Nacht zugedeckt stehen lassen.

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4 Kommentare

  1. Mein erster Gedanke war „Ist Marmorkuchen nicht eigentlich eher etwas für die Weihnachtszeit?“ – Aber bei den Bildern habe ich mich dann doch umstimmen lassen. Mit Schokolade kann man mich auch jederzeit bestechen – schließlich gehört die Giga-Portion Nutella seit Jahren zum morgendlichen Frühstücksritual.
    Auf jeden Fall lecker!

    LG Phil

  2. Marmorkuchen, mein Lieblingskuchen! Ich habe ihn zum ersten Mal mit sieben gebacken und ich weiß nicht, wie oft seitdem. Deiner sieht köstlich und genauso wie er sein soll aus!

    Liebe Grüße, Christina

  3. Marmorkuchen ist natürlich der Klassiker unter den Kuchen schlechthin. Ich liebe ihn schon seit ich ein Kind war, eben weil er einfach zuzubereiten ist und trotzdem zu jedem Anlass passt. Die Variante mit Muskatblüte und Kardamom kannte ich bisher noch nicht, klingt aber sehr lecker. Wenn’s mal wieder Kuchen geben soll, werd ich das Rezept bestimmt mal ausprobieren. Ich finde übrigens nicht, dass der Kuchen nur zum Winter passt. Ich ess auch gerne im Sommer mal ein Stück!

  4. Super fein. Die Gewürzmischung wird im Rezept nicht mehr erwähnt. Ich glaube sie gehört in den dunklen Teig – oder? Auf jedenfall schmeckte er der ganzen Familie.

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