Flammkuchenzeit

Scheinbar dürfen wir uns dieses Jahr wieder über einen goldenen Oktober freuen, das Wetter ist erstaunlich erfreulich, man kann so richtig das Färben der Wälder beboachten. Und selbst wenn morgens der erste Frost herrscht, taucht er die Landschaft in ein wunderschönes Winterkleid.

Neben Kürbis gibt es für mich noch ein weitere klassisches Herbstgericht, Zwiebelkuchen oder Flammkuchen. Dazu muss es natürlich ein Neuer Wein (gerne Federweißer genannt) sein. Entweder direkt beim Winzer gekauft, wenn man im Weinanbaugebiet wohnt, oder bei uns mitterweile sogar im Supermarkt neben dem Fertigboden für Flammkuchen im Kühlregal. Ich hab nur beim Wein zugegriffen, für Untermieter in Punkto Zusätze ist in meinem Einkaufskorb kein Platz.

Und nun Reihe ich mich mal ein in die lange Schlange der Blogger die Nickys Flammkuchenrezept nachgekocht haben, und es ist keine Überraschung, ein perfekter Flammkuchenteig – hätten wir nur einen Holzofen hätte man meinen können wir wären im Elsass.

Flammkuchen II

Flammkuchen I

Flammkuchen nach Nickys
für 2 Stück

Für den Teig
250g Mehl Typ 550
50g Mehl Typ 1150
1/2 Tl. feines Meersalz
175 ml. warmes Waser
15g Hefe
1 Tl. Olivenöl

Für den Belag
150g Creme fraiche
100g Saure Sahne
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
4 rote Zwiebeln
75g Speck

1. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel vermischen, in der Mitte eine leichte Kuhle bilden. Die Hefe im Wasser auflösen, in die Kuhle giessen und das Olivenöl hinzugeben.
Alles gut verkneten, entweder von Hand oder mit der Maschine, bis kein Teig mehr an der Schüssel klebt. Eine Kugel formen und den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 45min. gehen lassen.
Nachdem der Teig gegangen ist, einmal in den Teig schlagen (mit der Faust), in 2 teilen und erneut zu Kugeln formen und für weitere 30 min. unter einem Küchentuch gehen lassen.

2. Den Backofen auf 250° C vorheizen, dabei das Backblech im Backofen belassen damit es bereits später heiss ist.

Die Creme fraiche mit der Sauren Sahne gut verrühren, mit Salz, Peffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Mit dem Salz vorsichtig sein, der Speck salzt noch nach. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Den Speck in 1cm dicke Streifen schneiden.

3. Den Teig auf einem Backpapier ausrollen, am einfachsten geht es wenn man ihn am anfang mit den Händen leicht auseinanderzieht und Rund formt, dann mit einem bemehlten Wellholz dünn ausrollen.
Mit der Creme bestreichen, mit Speck und den Zwiebeln belegen.

4. Das Backpapier auf das heisse Backblech legen, und für ca. 15 min. backen.

Sofort geniessen!

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4 Kommentare

  1. Ich find das Rezept von Nicky auch toll und so was von gelingsicher.
    Federweißer, oder Sturm wie wir in Österreich sagen, gabs gestern bei uns zum frischen, selbstgebackenen Brot. :)

  2. immer wieder ein schöner Herbstklassiker. Ich hätte gern noch etwas mehr Speck auf dem Belag.

    • Ich hatte gehofft es fällt nicht auf, auf dem Bild ist kein Speck zu erkennen. Den hatte ich zwar auf dem Einkaufszettel stehen, aber vergessen einzukaufen. Und im Supermarkt der so spät noch offen gehabt hätte, kaufe ich kein Fleisch.
      Schmeckte aber auch ohne sehr lecker

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