Bratapfelmarmelade

Es gibt Rezepte, die müssen einfach immer wieder und wieder nachgekocht werden, diese Bratapfelmarmelade ist so ein Fall. Ausserdem wäre meine Familie schwer enttäuscht würden sie nicht mindestens ein Glas in ihren Weihnachtspäckchen wieder finden. Man könnte meinen, sie könnten das ganze doch auch einfach nachkochen, das Rezept hatte ich hierfür ohne Hintergedanken ;) beigelegt – keine Chance.

Geliebt pur auf Roggenbrot, mit Vanilleeis oder zu Waffeln, vielseitig einsetzbar und komischerweise sind immer zu wenig Gläser da

Bratapfelmarmelade

PS: Natürlich hatte ich alles fotografiert, nur irgendwie sind die Bilder von der SD Karte verschwunden. Ich hätte dies natürlich als Anlass nehmen können um ein Glas zu öffnen, aber ich blieb standhaft und ihr müsst euch mit dem Waffelbild begnügen.

Bratapfelmarmelade

1,5 kg geschälte und entkernte Äpfel (Boskop oder Braedburn)
500g Gelierzucker 2:1
2 Tl. Zimt
1 Prise Muskatblüte
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Kardamon
1 Vanilleschote
75g Rosinen
30ml Rum
200g brauner Zucker
50g Marzipan
150g ml Apfelwein
75g Mandelstifte
4 cl Bratapfellikör

1. Die Äpfel fein würfen, mit dem Gelierzucker sowie den Gewürzen und dem Vanillemarkt vermischen, über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Die Rosinen in Rum einlegen.
2. Marzipan reiben, in einem grossen Topf den braunen Zucker karamelisieren lassen, Marzipan, Rosinen und Äpfel hinzugeben, mit Apfelwein ablöschen. Für 5 min. köcheln lassen.
3. Die Mandelstifte in einer beschichteten Pfanne anrösten, gemeinsam mit dem Bratapfellikör zu den Äpfel geben.
4. In sterile Twist – Off Gläser geben, verschliessen und für 5 min. auf den Kopf stellen. Einmal durchschüttel und weitere 10 min. auf dem Kopf stehend erkalten lassen.

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2 Kommentare

  1. Den Trick kennen wir, „diese Marmelade machst nur Du so gut, bei uns schmeckt sie nicht halb wie Deine“ :-)

  2. Oh das Rezept klingt lecker :-) Schade das die Weihnachtszeit schon rum ist :-/ Ich hab mir ein Lesezeichen für nächstes Jahr gesetzt :-)

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