Hokkaido Milk Bread

Bei Asien denkt man nur bedingt an gute Backwaren, ob es an unserem typischen dt. Selbstbewusstsein was das Bäckerhandwerk angeht, liegt?
Schon während meines Transsib-China Trip durfte ich in Peking und Shanghei diverse leckere Backwaren geniessen. So richtig „erwischt“ hat es mich allerdings in Japan. Luftiges, geschmacksintensives Brot, Brötchen, mit Matcha, Schokolade und co. gefüllt, verwandelte Süsse Teilchen verführten mich alltäglich. Grundlage hierfür war meistens ein Hefeteig mit Milch, ohne Butter.

Durch Zufall wurde ich von Foodfreak bei Twitter auf meiner Suche nach einem Brioche Rezept für meinen French Toast auf das Rezept von Chili und Ciabatta verwiesen.

Glück gehabt – zukünftige Reisetrips nach Kyoto in meine Lieblingsbäckerei sind somit gespart, die Umwelt freuts.

Hokkaido Milk Bread

550g Weizenmehl Typ 550
60g Weizenmehl Type 405
9g Trockenhefe
30g Milchpulver
75g Zucker
9g Salz
1 Ei (Klasse l)
250ml Milch
150ml Schlagsahne

1. Milch lauwarm erhitzen, Sahne hinzugeben und die Trockenhefe darin auflösen. Alle weiteren Zutaten bis auf das Salz in eine Schüssel geben, Milch dazuggeben und für 4 Min. auf Stufe 2 kneten. Erst dann dass Salz einrieseln lassen und weitere 15 min. auf Stufe 4 kneten, bis ein elastischer Teig ensteht, der sich vom Boden sowie vom Wand lösst.

2. Abgedeckt (oder im Müllsack) für 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche geben und entgasen (oder Frustabbau ;)). In vier Stücke teilen, rund formen und erneut zugedeckt für 25 min. ruhen lassen.

3. Eine Kastenform (30cm) fetten. Jedes Teigstück etwas breiter als die Kastenform ausrollen. Die Seiten leicht einschlagen und eng aufrollen. Hintereinander in die Kastenform setzten und abgedeckt für 1 Stunde gehen lassen. Während dessen den Backofen auf 175°C vorheizen.

4. Mit Sahne bepinseln und für 40 min. backen.

5 Kommentare

    • Es eigentlich sich auch perfekt für French Toast ;)
      Mir ging es bei dem Rezept genauso wie mit den No Knead Bread, Klassiker bei den „alten“ Foodblooggern, und als Neuling liest man so weit gar nicht zurück- da bin ich froh über solche Tips bei twitter und facebook

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