On Tour: Tibet – Mt. Everest

Man sitzt schon staunend im Flugzeug, wenn plötzlich auf der linken Seite die Berge immer näher den Flügeln kommen, sich die Menschenmasse von rechts nach links beugt – alle hoffen einen Blick auf einen zu erhaschen. Dem höchsten Berg der Welt.

Touristen nehmen den erschwerlichen 14 Tage Trek auf sich, um bis ins Base Camp vorzudringen, kämpfen mit der Höhe oder dem unberechenbaren Wetter, der sie nach erfolgreicher Rückkehr noch ein paar Tage länger am „gefährlichsten Airport der Welt“ ausharren lässt.

Oder man nimmt den bequemen Weg. Das Flugzeug. Dann den Jeep. 3 Tage auf gut ausgebauten Strassen, von denen so mancher in den Alpen träumen würde. Dann 8 Stunden Schotter – Pass rauf und runter. Serpentinen über Serpentinen. Inkl. Überholung…links..in der Kurve..und immer Hupen. Und die ersten Stunden das Manta aufsagen(also der Fahrer)….om mani padme hum…immer wieder.

Nur um sich hier ein auf einem Felsen, für ein paar Stunden in der Sonne aufzuwärmen, und sich zu wundern. So klein? So unscheinbar? So faszinierend?

Mt. Evererst

Und dann vergisst man, wie weit man gelaufen ist. Ein kleiner Minihügel lässt die Lungen zur Höchstleistung auflaufen. So mancher greift schon nach der Flasche….der Sauerstoffflasche.

Mt. Evererst

Sonnenuntergang – der hier stundenlang dauert. Praktisch wenn die Unterkunft (das beste Haus am Platz) grosse Fenster + Dachterasse bietet. So kann Frau gemütlich dem stundenlangen Schauspiel zuschauen, nebenher gemütlich sich am Gaspilz aufwärmen und das Dessert vor dem Hauptgang geniessen. Und sich fragen, wie man die Nacht bei 0°C im Zimmer wohl am besten überlebt?

Mt. Everest

Und wenn ihr euch nun fragt – wie nah man den nun am Mt. Everest war?

Mt. Evererst
Doch noch ein ganz schönes Stück und „nur“ auf 5.450m

Und hätten wir erst gewusst was uns auf dem Rückweg erwartet. Tibetische Abkürzung. Mit Land-Cruisern..na könnt ihr es euch denken? Doch noch eine Runde beten?

Teile diesen Beitrag

2 Kommentare

  1. Sehr beeindruckende Bilder des Giganten. Ich habe mir letztens eine Sendung über die Besteigung des „Mount Everest“ angeguckt und ich muss sagen, dass die Leute wirklich mutig sind, sich in diese Todeszone zu bewegen. Eine Sache auf die ich in meinen Leben nicht anstreben werde. Da betrachte ich den Berg lieber aus weiter Distanz.

Comments are closed.