Straßburg: Lieblingsbäckerei und Eindrücke

Der eigentliche Anlass war das The Killers SWR3 hautnah Konzert, die Chance auf einen Abstecher nach Frankreich wollte ich mir dann aber nicht entgehen lassen.

Zwar reichte es nicht für einen Besuch der Hypermarche (ohne Kühlmöglichkeit und bei 30°C war mir das Risiko zu gross), aber immerhin für einen Spaziergang durch Straßburg sollte es reichen.

Grossartige auf Straßburg hatte ich mich nicht vorbereitet – immerhin eine recht kurzfristige Überlegung, es reichte gerade mal um die Zugverbindung rauszusuchen. So war ich recht dankbar über den Stadtplan (1 €), erhältlich an der Touristinformation direkt am Bahnhof.

Das frühe Aufstehen lohnte sich, so kurz nach 9 Uhr war an einem Sonntag nicht mal eine Horde chinesischer Touristen unterwegs.

Straßburg 1

Und auch später war es zwar sehr voll in unmittelbarer Nähe zum Münster, aber kaum ist man in einer der vielen kleinen Gassen eingebogen, war man faktisch alleine. Irgendwie auch das richtige, sich auf das eigene Gefühl verlassen, und schon läuft man direkt durchs malerische Viertel Petite France, der Saint-Thomas Kirche und dem Schloss Rohan vorbei.

Straßburg 2

Einziger Nachteil (oder doch Vorteil) des Sonntagsausfluges – keiner der Läden hatte geöffnet. Und das bei den tollen Schaufenstern

Straßburg 3

Allerdings so mancher kleiner Supermarkt hatte geöffnet, u.a. an der Rue de Zurich und natürlich die ein oder andere Backstube.

Au Pain de Mon Grand-Père

Aupain

Die vom Ex-Finanzdirektor des Konzern LMVH 2002 gegründete Bio-Bäckerei gilt als einer der beliebesten Backstuben in Straßburg. Auch am Sonntag hatte ich die Chance auf einen Einkauf – allerdings keine Chance ohne Französisch.
Tolles Baguette (leider ohne Bild) der Rest war aber auch köstlich!

58 Rue de la Krutenau, Straßburg
Webseitee

Tipp zur Anfahrt:
Um das Vekehrschaos und die angekündigten engen, wenigen Parkmöglichkeiten zu umgehen nutzte ich die Ortenau Linie, die von Offenburg nach Straßburg fährt. Unter der Woche öfters, am Sonntag leider nur stündlich. Geparkt am kostenlosen Park + Ride Parplatz (Am besten den Parkplatz auf der anderen Seite der Bahngleise wählen, liegt näher an der Station der S-Bahn).
Ticket: Europapass 24 für 8 € gültig für 24 Stunden auch für den öffentlichen Nahverkehr in Straßburg

9 Kommentare

  1. Danke fürs Erinnern an schöne Ausflüge ins Elsaß und somit auch nach Straßburg…als ich noch Kind war und später mit meinen Kindern. Vom Heimatort Baden-Baden aus war es ja immer nur ein ‚Katzensprung‘! :-)

    Wird Zeit, dass ich mich auch mal wieder auf den Weg mache….

    • Für mich das erste Mal Elsaß – irgendwie hatte ich es mir aus den Erzählungen meiner Grosseltern anders vorgestellt. Ob daher die leichte Enttäuschung stammt?

  2. Als ich noch in KA gelebt habe, gabs viele Ausflüge ins schöne Straßbourg – das lohnt sich alle mal. Wir waren meist zur Fête de la musique drüben, die dann aber leider mit den Jahren voller und voller und bekannter und bekannter wurde!

  3. komischerweise werde ich mit dem Alsace so gar nicht warm, weil es für mich so ein Zwitter ist, nicht ganz Frankreich, nicht ganz Deutschland. Und, hypermarchés meide ich ganz, shrecklich, lieber auf marchés gehen!

  4. Ach das Elsass… wunderbar… diese mystik, diese Landschaften, die unglaublich netten Menschen (ganz im Gegensatz zu z.B, pariser Franzosen, die immer so ein schrecklich unhöfliches oder auch besserwisser-wichtigtuerisches Auftreten haben wie Bolli)

    Die Hypermarches sind auch einfach eine Sensation …

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