Wintermärchen auf der Seine mit A-Rosa

Wintermärchen auf der Seine mit A-Rosa

Wenn im Dezember die Tage immer kürzer werden, der private Terminkalender sich mit Weihnachtsfeiern & Familienfeiern fühlt, das Einkaufen von Weihnachtsgeschenken an übervollen Innenstädten und Parkhäusern fast schon scheitert und man sich nur auf die besinnliche Weihnachtszeit freut ist es vielleicht an der Zeit, sich auch im Dezember eine Auszeit zu gönnen.

Im Dezember nützte ich so eine kleine Auszeit- und Resturlaub- und schnupperte in die Welt der Flusskreuzfahrten und war ein paar Tage auf der Seine mit A-Rosa unterwegs. Für mich die perfekte Gelegenheit, um zu schauen wie der Sprung vom grossen Kreuzfahrtschiff auf das kleine Flusskreuzfahrtschiff sich anfüllt und ob das Leben an Board für weitere Reisen auf den europäischen Flüssen zu mir passt. 

Fünf Tage von Paris über Rouen, Vernon und zurück nach Paris liegen auf der A-Rosa Viva vor mir. Dabei schenkt sich auch der französische Kapitän nichts und wir erreichen täglich früher als angekündigt die Häfen, so dass das beobachten des Anlegemanöver leider nicht klappt. 

Eine der Besonderheiten von Flusskreuzfahrten verpasse ich zudem vollständig – das Schleusen. Für mich immer noch jedes Mal faszinierend, wie dank Schleusen und Wasserkraft die Höhenunterschiede scheinbar spielend überwunden werden können. Das liegt zum einen daran, dass auf der Fahrt von Paris nach Rouen nur wenige Schleusen zu überwinden sind. Und dazu wir diese meist zu zu später oder früher Stunde passieren.

Hier zeigt sich leider der Nachteil des Reisens im Dezember, von den kleinen Dörfern entlang der Seine, überraschend großen Kirchen und der Landschaft kommt leider wenig vor meine Augen und somit die Linse – es wird einfach zu spät bzw. zu früh dunkel und das regnerische Wetter sorgt auch dafür, dass das traumhafte Sonnendeck viel zu wenig genutzt werden kann. 

Nur am ersten Tag ergibt sich die Gelegenheit das auslaufen in Paris, die erste tiefe Brücke mit einer heißen Tasse Glühwein zu geniessen, der auf dem Sonnendeck käuflich zu erwerben ist. Ein perfekter Start und passend für das Wintermärchen entlang der Seine

An Board sorgt dazu weihnachtliche Dekoration für die Stimmung, am 6. Dezember findet zudem der Nikolaus den Weg in die Kabinen – und das sogar ohne blitzblanksauber geputzt Stiefel. Dazu passend die winterliche Getränkekarte mit diversen heißen Kaffee- über  Teespezialitäten bis zu heißer Schokolade mit Kick. Der Weihnachtsstimmung kann man an Board fast gar nicht entkommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wenn man dann doch von der A-Rosa Viva an den zentral gelegenen Kai’s aussteigt, landet man im französischen Weihnachtsmärchen. Zwar war Anfang Dezember die Anzahl der Weihnachtsmärkte auf Rouen & Paris begrenzt, dafür entschädigte man an Board mit einem kleinen „Weihnachtsmarkt“ mit wunderbarem Glühwein, dem Weihnachtsmarkt-Klassiker frische Waffeln mit heißen Kirschen oder Puderzucker und weiteren kleinen Köstlichkeiten.

Oder man schaut bei der nächtlichen Fahrt aus dem großen franz. Balkonfenster und bestaunt die vorbeiziehenden angestrahlten Kirchen & Gebäude, die Weihnachtsdekoration in den Dörfern – dank der langsameren Reisegeschwindigkeit bleibt ausreichend Zeit um den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. 

Und auch wenn das Wetter an den ersten Tagen der Flusskreuzfahrt nicht so ganz mitspielte, den Regenschauer sass ich ganz gemütlich mit einem guten Buch entweder in meiner geräumigen Kabine oder in der grossen Lounge aus. Sobald der Regen nachlies, die Wolken sich verzogen, schnappte ich mir kurz die Jacke, Handtasche und Landkarte an der Rezeption und zog wieder in die Städte. Mein absolut liebster Vorteil der Flusskreuzfahrt – die kurzen Wege in die jeweiligen Innenstädte. 

Die, überraschend große, Kabine mit dem französischen Balkon und kleinem Bad bot übrigens alles was man so auf der Seine benötigte – ausreichend Stauraum, einen kleinen Fernseher u.a. für den Blick mit der Boardkamera oder den aktuellen Stand während der Fahrt, Steckdosen und der Trolley verschwand bei mir einfach unter dem Bett. 

Die Auszeit an Board der A-Rosa Viva, mit wunderschönen französischen Städten für ein paar Stunden, und die andere Art des Reisens hat bei mir auf alle Fälle Lust auf mehr gemacht. Die Fünf Tage waren zum Schluss fast schon viel zu kurz. Bis bald A-Rosa!

Hinweis:

Die Flusskreuzfahrt an Board der A-Rosa Viva auf der Seine erfolgte auf Einladung von A-Rosa Flusskreuzfahrten. Auf den Umfang, Inhalt und Art der Berichterstattung wurde dabei keinerlei Einfluss genommen. 

 

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