Mango Hummus

Manchmal merkt man einfach, dass ich in der schwäbischen Provinz wohne. Kichererbsen standen bis vor ein paar Jahren so gut wie nie auf dem Speiseplan – von Hummus hatte ich schon gar nichts gehört. Da musste ich dann erstmal nach Newcastle auf ein Konzert fliegen, wo wir die Lebensmittelabteilung von M&S geplündert hatten – unter anderem mit einer Schale Hummus.

Mango Hummus

Zwischenzeitlich ist Hummus ein fester Bestandteil, nicht nur im Sommer. Auch im Herbst oder Winter ist Hummus perfekt als Dip zum TV Abend oder für die Lunchbox.

Habe ich früher die vorgekochten Kichererbsen aus der Dose verwendet, bin ich seit diesem Jahr auf den aus frischen umgestiegen. Schuld daran ist Ottolenghi, der mit seinem Natrontrick die Kochzeit drastisch reduzierte.

Als ich von den Philippinen mit „einigen“ Mangos zurückgekommen bin, war recht schnell klar das ich auch die Mango Hummus Variante ausprobieren möchte. Eine cremige, leicht süsse Variante ist so entstanden. Übrigens 3 Tage hält der Hummus bei mir irgendwie nie.

Mango Hummus

Mango Hummus
inspiriert von Ottolenghi „Jerusalem“

Zutaten:
250 g Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
1 Tl Backnatron
200 g helles Tahini
1 Mango, geschält und vom Kern entfernt gewürfelt
4 EL Zitronensaft
4 Knoblauchzehen, zerdrückt
1,5 TL Salz
100 ml eiskaltes Wasser
Olivenöl

Zubereitung:
1. Die eingeweichten Kichererbsen abgießen. Gemeinsam mit dem Natron in einen grossen Topf geben und erhitzen. Unter starker Hitze für 3 Minuten unter rühren erhitzen. Dann ca. 1,5 l Wasser hinzufügen und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren, und für 20 bis 40 Minuten kochen lassen, bis sie weich sind. Entstehenden Schaum abschöpfen.

2.Die Kichererbsen abgiessen und mit den Mangowürfen im Mixer (oder mit Stabmixer) pürieren, dann die Tahinipaste, Zitronensaft, Salz und Zitronensaft hinzugeben und ganz zum Schluss langsam das eiskalte Wasser hinzufügen – solange mixen bis eine cremige Masse entstanden ist.

3. In eine Schüssel umfüllen, abgedeckt für mind. 30 Minuten ziehen lassen. Zum servieren mit Olivenöl bestreuen. Reste halten sich für bis zu 3 Tage abgedeckt im Kühlschrank.

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14 Kommentare

  1. Huhu,

    ich habe deinen Blog heute entdeckt und erstmal ausgiebig darin gestöbert!

    In Hummus könnte ich mich auch sprichwörtlich reinlegen :) Ich kombiniere Kichererbsen mit Mango gerne als Salat. Mangohummus klingt für mich deswegen sehr verlockend, wobei die original philippinischen Mangos das Ganze bestimmt besonders lecker machen!

    Liebe Grüße,
    Denise

  2. Was für ne tolle Idee, den Hummus mit Mango zu machen! Ich liebe beides über alles, wäre aber nicht auf die Idee gekommen, das zu vermischen. Probier ich mal aus :)
    Und Ottolenghi rockt sowieso….
    LG
    Ela

  3. Hallo Tina,

    Da meine Freundin bei Lebensmitteln immer viel aufpassen muss, steht häufig vegan und/oder vegetarisches Essen auf dem Tisch. Kichererbsen bisher eher selten und wenn, dann hab ich immer auf die vorgekochten Kichererbsen zurückgegriffen – das wird sich jetzt ändern! Super Tipp mit dem Natron. :)

    Viele Grüße aus Hamburg,
    ralf

  4. Hi,

    ich hab mir stark an dem Rezept orientiert (allerdings 150g Tahini und nur 2 Knoblauchzehen), muss allerdings sagen, ich finde es im Nachgeschmack zu herb und nicht frisch genug. Hab daher noch 2 EL Zitronensaft mehr zugegeben, 1-2 TL Zucker und noch jeweils eine Msp. Cumin, Kardamon, Chili und Paprika (das kann man ja eh nach Belieben machen).
    Werde beim nächsten Mal allerdings nur noch 100g Tahini und 200g Kichererbsen nehmen, da es mir immer noch nicht fruchtig genug ist. Und den Knoblauch werd ich weglassen. Aber es ist auf jeden Fall ein guter Ausgangspunkt für Variationen je nach persönlicher Vorliebe :)

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