Gurkensuppe – Tarator

12ter mediterraner Kochevent - Albanien - tobias kocht! - 10.09.2010-10.10.2010

Der 12. Blogevent von Tobias dreht sich um Albanien.
Da merkt man mal wie Informativ so ein Blogevent sein kann, den ehrlich muss ich gestehen das ich bis auf die Hauptstadt, Flagge, sowie albanische Hochzeiten (bzw. den Autocorsus dazu) nicht viel über Albanien wusste. Erst recht nicht über die landesübliche Küche, und auch google konnte hier nicht wirklich weiterhelfen, soviele typisch albanische Rezepte scheint es nicht zu geben.

Durch die weiterhin bestehende Gurkenschwemme sowie das schöne fast schon sommerliche Wetter letzte Woche fiel die Entscheidung schliesslich auf Tarator, eine in den balkanstaaten verbereitete Gurkensuppe. Laut diverser Seiten stammt der Ursprung aus Albanien, wollen wir das google mal glauben.

Ich liebe so kalte Suppen bei schönen Wetter, und die Kombination aus Yoghurt und Walnüssen schmeckt sehr lecker, gibt es auf jeden Fall öfters (sobald der Sommer wieder kommt).

Tarator

Tarator – Gurkensuppe
für 2 Portionen

500g Joghurt (falls vorhanden aus den Balkanstaaten)
2 Landgurken
2 Knoblauchzehen
Salz
handvoll Walnüsse
Walnussöl

Die Gurken waschen, schälen sowie halbieren. Das Kerngehäuse entfernen und in feine Würfel schneiden. Den gehackten Knoblauch hinzugeben, alles gut vermischen. Den Joghurt in eine Schale geben und cremig verrühren, die Gurken hinzugeben, salzen.
Für eine Stunde kalt stellen. Sollte die Masse noch zu dickflüssig sein, etwas Wasser hinzugeben, es sollte Suppenkonsistenz haben.
Walnüsse knacken, und fein hacken. Die Suppe mit Walnüssen sowie etwas Walnüssöl garnieren und sofort servieren – nicht mehr umrühren.

Tipp: Entweder als Vorspeise oder Hauptgericht, dazu Brot servieren.

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8 Kommentare

  1. eigentlich naheliegend, dass Walnüsse zu Gurken sehr gut passen. Nur darauf kommen… muss man erst.

    • Genau, bei mir ist die Gurkensuppe (mit ganz viel Dill) normalerweise ein fester Bestandteil der Sommerküche – aber auf die Walnüsse wäre ich nie gekommen.

      Und mir schmeckt es ohne Dill fast schon besser.

  2. Ich hatte schon bedenken, daß niemand zum Thema Albanien etwas findet. Es ist diesmal nicht so einfach. Super, daß du mit diesem Rezept dabei bist!

  3. Das ist ja toll. Gerade ist der Backlink bei mir gelandet. Dabei ist dein Post schon älter. Hast du bei deinem Blog was umgestellt?
    Schöne Grüße!

  4. Also ich bin ja Albanerin und ich kann bestätigen, dass Tarator aus Albanien kommt.
    Allerdings präpariert meine Mutti das anders.
    Sie benutzt kein Dill und keine Walnüsse, sondern nur Knoblauch, Gurken, ganz normalen, selbstgemachten Joghurt, Wasser, Salz und OLIVENÖL!
    Das mit dem Walnussöl höre ich zum ersten mal.
    Albaner kennen praktisch nur Olivenöl. :D

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