Japanische Muffins

Bestimmt bin ich nicht die einzige, die immer wieder auf der Suche nach praktischen Bürosnacks ist. Nachdem sich meine Arbeitsstätte in den „Schwäbischen Hügeln“ befindet, ausser einem Edeka & Aldi nicht viel an Möglichkeiten bietet, muss hier natürlich abhilfe von zu Hause geschaffen werden.
Aber nicht immer habe ich Lust auf vorgekochtes oder Reste, und Salat mit Brot wird mit der Zeit langweilig, auch wenn es sich dabei um selbstgemachtes handelt.

Beim durchstöbern meiner Vorratsschublade bin ich noch auf Reste von Udon & Soba Nudeln sowie ganz wenig Matcha Pulver gestolpert, im Kühlschrank fand sich im Gemüsefach noch Paprika und Pilze- fertig war ein schneller Snack fürs Büro. Oder auch als Fingerfood, fürs Brunchbuffet geeignet.

Japanische Muffins

Japanische Muffins
Zutaten für 12 Stück

90g Udon Nudeln
90g Soba (Buchweizen) Nudeln
2 Shitake Pilze
1 rote Paprika
75g Nordseekrabben
4 Eier Klasse M
200ml 3,5% Milch
2 El. Sojasauce (dunkel)
1 EL Mirin
1 gute Prise Chiliflocken

150g Magerquark
100g Saure Sahne
2g Matcha
etwas Wasser

1. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen, abschrecken und sofort die beiden Sorten vermischen. Backofen auf Ober-Unterhitze 170°C vorheizen.

2. Paprika und Pilze waschen und putzen, in feine Würfel schneiden, Eier mit Milch verquirlen, Sojasauce, Mirin sowie Chiliflocken hinzugeben.

3. Nudeln mit dem Gemüse sowie Nordseekrabben mischen. Mit einer Gabel aufdrehen und in Silikonmuffinformen füllen. Mit der Eiermilch vollständig aufgiessen, so das die Nudeln vollständig bedeckt sind. Für 25-35 min. backen lassen.

4. Matcha mit etwas kaltem Wasser in einer Schale anrühren. Quark und Saure Sahne hinzugeben. Je nach gewünschtem Grünton und intensivität des Geschmacks noch weiteres Matcha Pulver in Wasser auflösen und hinzugeben.

Tipps:
Unbedingt in Silikonformen backen, sonst lassen sich die Japanischen Muffins nicht oder nur schlecht aus der Form lösen.
Entweder den Matcha Dip als Beilage servieren oder mit einer Spritztülle auf den Muffin spritzen – somit wird es zum Cupcake.
Warm oder kalt servieren.

Teile diesen Beitrag

5 Kommentare

  1. ich sollte vielleicht mal ans Backen von normalen Muffins gehen, bevor ich japanische Zutaten zum Super-cupcake veredel. ;)

    Schöne Idee!

    • Ganz ehrlich würde ich eher die Japanische Version bevorzugen. Zwar mag ich auch gerne Cupcakes, aber im Vergleich von Süssen ist mir dann Torte & co. doch lieber

  2. Genial – sowas fällt bei mir auf fruchtbaren Boden. Wir haben zwar eine angesehene Kantine, aber Braten, Kartoffeln und Hollandaise ist nicht unbedingt ein angesagtes Mittagessen, wenn man ohnehin den ganzen Tag nur rumsitzt. Seit Januar 2010 mach ich mir das Mittagessen selbst und meistens gibt´s Salat – ich bin jetzt an so ner Grenze angelangt, wo mir Grünzeug extrem zum Hals raushängt – wobei Grün in dieser Form ganz Toll ist ;-)

    • Meistens koch ich für zwei Tage, dann gibt es mittags die Reste vom Vortrag oder was eingefriert werden kann, wird dafür dann verwertet.
      Zum Salat gibt es dann gerne sowas, ganz toll sind auch Pizzaschnecken oder Mini-Quiches (die sich auch gut einfrieren und somit vorbereiten lassen.)

  3. Das ist ja eine phantastische Idee, genauso toll wie das schwarze Sesameis! ich bin begeistert und werde das sicher bald mal ausprobieren. Ist es möglich, das ganze als Nudelauflauf zu backen, nicht als Muffins? Mir wäre das lieber….

Comments are closed.