French Toast mit Erdbeeren

Nach einem kurzen Blick auf die Wettervorhersage für dieses Wochenende war recht klar – irgendwie wird das im Juni nicht wirklich was mit „Sommertauglichkeit für Berufstätige“. Also war dringend Soul Food notwendig. Seit ein paar Wochen überkam mich jedes Mal beim Anblick von Erdbeeren die Sehnsucht nach der perfekten Kombination, welche ich vor gut 10 Jahren in einem herrlichen Bed & Breakfast auf Vancouver Island geniessen durfte. Die erste Reise, die teilweise im Internet organisiert wurde, in der „alten Zeit“, wo die wenigstens B&B’s eigene Homepages hatte, Hotelkritiken noch in den Kinderschuhen steckten und man bei der Ankunft noch nicht wusste ob es ein Volltreffer war, oder ob man sich nicht doch noch einen Schlafsack bzw. Gummistiefel für die Dusche wünschen würde? Es enttäuschte nicht, egal ob Regenkleidung für die Regenwaldtour, Tipps um den abendlichen Hunger zu stillen, oder das leckere Frühstück in der grossen Runde mit allen Gästen. Und eben French Toast, frischen Erdbeeren und ganz viel Schlagsahne.

French Toast 1

Kennt ihr das auch ? So Kleinigkeiten, die jahrelang irgendwo im Gedächnis abgelegt wurden, und plötzlich wieder auftauchen und man es dann unbedingt, sofort, unverzüglich, asap ausprobieren möchte?

French Toast

French Toast

4 dicke Scheiben Brioche oder Milchbrot
3 Eier
5 El. Milch
Vanilleextrakt
etwas brauner Zucker
Butter

1. Eier mit Milch und dem Vanilleextrakt schaumig schlagen. Die Scheiben entweder halbieren, oder ganz von beiden Seiten in die Eiermilch legen.

2. Butter in einer Pfanne erhitzen, die Brotscheiben von beiden Seiten anbraten bis sie goldbraun sind, mit etwas Zucker bestreuuen.

Tipp: Erdbeeren, Blaubeeren, Ahornsirup, Sahne, Eis, es gibt eigentlich nichts was nicht zu French Toast passt.

4 Kommentare

  1. oja, das kenn ich – bei mir sind es vollkornmuffins in einer schön jugendherberge auf den irischen aran islands vor … ui, gut 15 jahren?! ich glaub, french toast teste ich auch mal, hört sich sehr lecker an!!! schönen sonntag!

  2. Grade beim Reisen bleiben diese Erinnerungen eindrücklich haften. Ich vergesse nie die besten Gnocchi ever bei einer brasilianischen Familie italienischen Ursprungs, oder das geschmacklich beste Fleisch im Pantanal oder Lucuma-Eis in Chile. Was würde ich jetzt dafür geben;)

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